Intel Bildungsinitiative
       
 
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Die Intel® Bildungsinitiative

Bildung ist im 21. Jahrhundert ein entscheidender Faktor für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Unternehmen benötigen qualifizierte Fachkräfte wie Ingenieure oder IT-Spezialisten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Bereits die Schule muss daher die Vertrautheit im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnik sowie weitere erfolgskritische Schlüsselqualifikationen vermitteln. Diese digitale Kompetenz erlaubt der jungen Generation in Verbindung mit hervorragenden Leistungen in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, die Zukunft zu meistern und zu gestalten.

Intel nimmt sich gesellschaftlicher Herausforderungen an und engagiert sich für die Verbesserung der Bildungsqualität. Im Rahmen der Intel® Bildungsinitiative investiert das Unternehmen derzeit jährlich mehr als 100 Millionen US-Dollar in über 50 Ländern, um Bildung durch den effektiven Einsatz von neuen Technologien an Schulen und Universitäten zu fördern. Ziel der Intel Bildungsinitiative ist es, junge Leute schon in der Schule an moderne Technologien heranzuführen, damit sie die nötigen Fertigkeiten erwerben, um Innovationen voranzutreiben. So fördert die Intel Bildungsinitiative etwa den effektiven Einsatz von digitalen Medien und den Aufbau von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen in Schulklassen auf der ganzen Welt. Zudem verbessert sie die Ausbildung in Mathematik und Natur-wissenschaften an Grundschulen sowie weiterführenden Schulen. An Hochschulen engagiert sich Intel für die naturwissenschaftlich-technische Bildung und die Gestaltung der Lehrpläne. Professoren wie Studenten werden bei der Erforschung innovativer Technologien unterstützt, die für die Zukunft der IT-Industrie von Bedeutung sind.

Die Intel Bildungsinitiative kooperiert außerdem mit Regierungen sowie nichtstaatlichen Organisationen in aller Welt und engagiert sich in zahlreichen Initiativen.

Im Folgenden werden die einzelnen Bausteine der Intel Bildungsinitiative erläutert, mit denen Intel SchülerInnen und LehrerInnen auf die Anforderungen von morgen vorbereitet und den Fortschritt in Forschung und Lehre an Hochschulen fördert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den entsprechenden Lehr- und Lern-programmen, Wettbewerben sowie Projekten in Deutschland und Österreich. In beiden Ländern hat Intel das Engagement für Bildung kontinuierlich verstärkt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte im internationalen Vergleich zu verbessern.

Intel an Schulen

Lehrer-Fortbildung mit Intel® Lehren
Damit der Umgang mit den neuen Medien ganz selbstverständlich in den Unterricht integriert wird, ist es notwendig, die Lehr- und Lernmethoden sowie die Fort-bildungsinhalte der Pädagogen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Intel engagiert sich mit unterschiedlichen Initiativen seit Jahren in der Lehrer-Fortbildung (www.intel.de/deutsch/education). Intel® Lehren ist ein weltweites Programm zur professionellen Weiterbildung, das von Lehrern für Lehrer ausgearbeitet wurde. Da es in Kooperation mit nationalen Ministerien und Institutionen des Bildungsbereichs konzipiert wurde, ist es in den Kerncurricula der Bundesländer verankert.

In Deutschland erreichte das Programm „Intel® Lehren für die Zukunft“ seit 2000 bislang über 400.000 LehrerInnen. Das sind rund die Hälfte aller Pädagogen – von der Grundschule über die Gesamtschule bis zum Gymnasium und zur Berufsschule. Intel unterstützt die Lehrer mit technischer und didaktischer Anleitung dabei, Computer und neue Medien im Unterricht einzusetzen. Es geht hier um die Umsetzung konkreter Unterrichtsinhalte, die Anleitung zu fachübergreifenden Projekten und die Förderung von Teamarbeit. Die Kurse sind als Fortbildungs-maßnahme offiziell von den Kultusministerien anerkannt.

Intel® Lehren - Aufbaukurs Online
Im Herbst 2004 startete in Deutschland der „Intel® Lehren - Aufbaukurs Online“ (http://aufbaukurs.intel-lehren.de), der praxiserprobte Unterrichtsbeispiele für die Lehrerfortbildung speziell aufbereitet. Auf dieser Online-Trainingsplattform werden LehrerInnen von Mentoren betreut. Sie erproben in Teams den Einsatz digitaler Medien, erweitern ihre Methodenvielfalt, erhöhen ihre Medienkompetenz und setzen dies im täglichen Unterricht um. Die SchülerInnen werden so zum Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens. Lehrkräfte stellen hier praxiserprobte Unterrichtsbeispiele bereit, die in über 300 „Lernpfaden“ für die Lehrerfortbildung aufbereitet sind. Mittlerweile enthalten die Lernpfade des Programms auch die Unterrichtsmaterialien des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. In den Lernpfaden werden die Teilnehmer schrittweise angeleitet, die Inhalte und Methoden den eigenen Stoffinhalten anzupassen und selbst zu erproben. Die Themen sind sowohl fachbezogen als auch fächerübergreifend.

Intel® Lehren – Interaktiv
Mit dem Projekt Intel® Lehren – Interaktiv gibt es seit Februar 2010 ein neues bundesweites Programm zur professionellen Lehrerfortbildung. Dieses wurde auf Basis der bisherigen Intel® Lehren Projekte, für die im Jahr 2000 der damalige Präsident der Kultusministerkonferenz die Schirmherrschaft übernommen hatte, weiterentwickelt. Somit wurden die bewährten Inhalte um Interaktionsmöglichkeiten sowie weitere Lernobjekte, ein Kommunikationstool und ein Peer Coaching Programm erweitert. Wissenschaftlich betreut wird ‚Intel® Lehren – Interaktiv‘ vom IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft e.V.. Von daher basieren auch die Neuerungen auf den Erkenntnissen einer Studie zur Nachhaltigkeit und Wirksamkeit von „Intel® Lehren“, die das IBI im Jahr 2009 durchgeführt hat. Intel® Lehren – Interaktiv richtet sich an alle Lehrkräfte in Deutschland, die im Unterricht digitale Medien einsetzen, unabhängig von Bundesland und Schultyp. Ziel ist es, zur Entwicklung von Lern- und Lehrmethoden sowie zur Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule beizutragen. Die Registrierung für die Teilnahme an Intel Lehren® – Interaktiv ist seit 31. Januar 2010 kostenlos möglich unter www.intel.de/interaktiv

Projekt „Beste Lehrkräfte“
Darüber hinaus treibt Intel im Rahmen der Initiative D21 das Programm „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft“ voran. Die Initiative D21 ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft. Zielgruppe dieser Fortbildung sind Referendarinnen und Referendare für alle Fächer, Fachbereiche und Schulformen. Ähnlich wie bei „Intel® Lehren“ erhalten die Referendare in den Ferien einwöchige technische und didaktische Schulungen zum Einsatz von Computer-Technologie und neuen Medien im Unterricht. Im Zentrum stehen Themen zum multimedialen Unterricht, den Managementaufgaben vor Ort sowie praxiserprobte Lehrmaterialien. Zudem behandelt das Projekt Aspekte wie eigenverantwortliche Schule, neue Lehrerrolle und regionale Netzwerkfunktion. Außerdem werden spezielle Seminare angeboten, bei denen sich Schulleiter jeweils im Tandem mit engagierten Nachwuchslehrkräften zusätzlich noch in den Bereichen Schul- und Personalmanagement weiterbilden können.

Im Jahr 2008 fand in den Workshops auch ein Wettbewerb zum Thema „Chancen und Möglichkeiten von Web 2.0 in Schulen“ statt. Die Gewinner wurden beim D21-Jahreskongress in Berlin geehrt und mit einer Reise an PISA Sieger-Schulen in Helsinki belohnt. Siegreich waren etwa Projekte zu Prüfungen und Leistungstests im Web 2.0, ein Leitfaden zur Integration von sozialen Netzwerken im Unterricht sowie ein Wiki-Leitfaden zum kooperativen Arbeiten mit Web 2.0.

Notebook-Klassen
Der Umgang mit digitalen Medien gilt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen als vierte Kulturtechnik. Daher ist es sinnvoll, mobile Geräte wie Notebooks oder Classmate-PCs im Unterricht einzusetzen und Kindern wie Jugendlichen Medienkompetenz zu vermitteln. Intel unterstützt Schulen aktiv bei der Umsetzung dieser Notebook-Klassen. Das Unternehmen organisiert die Auslieferung und Installation der Notebooks oder Classmate-PCs im Klassenzimmer, schult die LehrerInnen, hilft bei der Information der Eltern und ist mit pädagogisch geschultem Personal vor Ort, um die ersten Unterrichtseinheiten mit Rat und Tat zu begleiten. Ergänzt wird dies durch technische Beratung, effektive Finanzierungsmodelle und die Kooperation mit Service-Partnern vor Ort, die sich um den reibungslosen technischen Ablauf kümmern und Support bereitstellen.

In Notebook-Klassen erhält jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes mobiles Gerät, das er entsprechend dem Lehrplan und der Anweisung der Pädagogen regelmäßig im Unterricht sowie zur häuslichen Vor- und Nachbereitung einsetzt. Ein Notebook-Klassenzimmer ist mit einem Lehrernotebook, einem Beamer und einem Drucker ausgestattet. Die einzelnen Rechner sind über ein Netzwerk (LAN oder WLAN) verbunden und verfügen über einen Internetzugang.

Die Kosten für das Notebook sowie für Software, Installations- und Wartungsarbeiten, Versicherung und Fortbildungen der SchülerInnen tragen die Eltern. Im Schnitt treten hier Kosten von rund 1.000 Euro auf. Nicht alle Eltern können oder wollen sich das leisten. Mittlerweile gibt es auch attraktive Finanzierungs- oder Leasingmodelle mit geringem Kostenaufwand pro Monat (ab ca. 25 Euro). Kostengünstiger als Notebooks sind Classmate-PCs, die mit einem Preis von rund 300 Euro auch Schulträgern oder Eltern mit knappem Budget erlauben, den Notebook-Unterricht in Erwägung zu ziehen. Den Classmate-PC hat Intel speziell für den Einsatz in der Schule entwickelt, das heißt er ist klein, leicht und vor allem robust. Für fast alle Fächer ist auf den Geräten entsprechende (Open Source-) Lernsoftware vorinstalliert.

Intel® Learning Series
In Zusammenarbeit mit über 100 Software- und Hardware-Entwicklern und Anbietern entsprechender Inhalte und Bildungs-Dienstleistungen sowie lokalen Geräteproduzenten arbeitet Intel daran, eine umfassende Infrastruktur für den Classmate-PC zu schaffen. Die beteiligten IT-Firmen entwickeln Produkte und Services rund um den Classmate-PC, die auf die jeweiligen regionalen Besonder-heiten zugeschnitten sind und kollaboratives Lernen sowie den einfachen Datenaustausch ermöglichen. So sind auf allen Classmate-PCs (Open Source-) Lernprogramme, Office-Anwendungen und Autoren-Programme vorinstalliert, mit denen Schüler für ihre Mitschüler in Gruppenarbeit Übungen erstellen.

Intel® Schulpreis
Seit dem Jahr 2000 zeichnet Intel alljährlich die innovativsten Schulen Deutschlands und seit 2010 auch erstmals Österreichs aus. Schirmherr des mit 10.000 Euro dotierten Intel® Schulpreises ist der/die PräsidentIn der Kultusministerkonferenz (KMK). Unter dem Motto „Mit Intel intelligenter unterrichten“ können sich Schulen aus ganz Deutschland und Österreich mit interaktiven Projekten bewerben und zeigen, wie sie digitale Medien in den Unterricht integrieren. Bei der Beurteilung der Projekte ist entscheidend, dass die Lehrkräfte am „Intel® Lehren – Aufbaukurs-Online“ teilnehmen oder teilnahmen, die Schule eigenständig neue Konzepte entwickelt hat und diese nachhaltig anwendet, um SchülerInnen im Bereich der neuen Medien zu fördern.

Schülerwettbewerb Intel® Leibniz Challenge
Gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover hat Intel die Intel® Leibniz Challenge ins Leben gerufen. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft der Präsidentin/des Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK) steht und von der Initiative D21 unterstützt wird, richtet sich an Jugendliche der Klassenstufen 9 bis 13 an Gymnasien, Fachgymnasien sowie Gesamtschulen. Er bringt Schülerinnen und Schülern das Berufsbild des Ingenieurs näher und soll Interesse wecken, einen technischen Ausbildungsweg einzuschlagen. Ein Teilnehmerteam besteht dabei aus einer Gruppe von drei bis fünf Mitgliedern, denen im zweiten Schulhalbjahr insgesamt vier Aufgaben im Monatsrhythmus gestellt werden. Deren Themen zählen zu den Grundlagen der Arbeit von Elektrotechnikern, Naturwissenschaftlern und Mathematikern, wie sie Intel Ingenieuren in ihrem täglichen Arbeitsleben begegnen. Die Aufgaben sind auch für die IT-Branche relevant, wenn es zum Beispiel um Schaltkreise, Transistoren, elektromagnetische Widerstände oder Platinenlayout geht.

Durch die didaktische Aufbereitung der Wettbewerbsaufgaben entsprechen die Aufgaben den Ansprüchen des täglichen Schulunterrichtes und können auch unabhängig vom Wettbewerb eingesetzt werden. Dies wird auch durch eine Anerkennung der Intel® Leibniz Challenge seitens der 16 Bundesländer unterstützt, womit die Teilnahme des Wettbewerbs für die SchülerInnen je nach Bundesland prinzipiell auch wahlweise als Schul-AG, als Grundlage für Facharbeiten oder als zusätzliches Prüfungsfach im Abitur anerkannt werden kann. LehrerInnen können zudem die Aufgaben direkt als Lehrstoff einsetzen. Auch können Aufgaben aus den zurückliegenden Jahren von der Webseite des Wettbewerbs herunter geladen werden.

Um bestmöglichen Praxisbezug zu bieten, sind die Fragestellungen von MitarbeiterInnen des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Intel in Braunschweig erarbeitet und mit der Leibniz Universität Hannover auf didaktische Belange abgestimmt. Aufgabenstellung und -abgabe laufen vollständig über das Internet, ein Online-Forum stellt zusätzliche Tipps bereit und vereinfacht die Vernetzung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zu gewinnen gibt es Praktikumsplätze bei Intel und Stipendien der Leibniz Universität Hannover sowie zahlreiche Sachpreise wie Notebooks für jedes Mitglied des Siegerteams und Lehrmittelgutscheine für die teilnehmerstärksten Schulen. Weitere Informationen finden sich unter www.intel-leibniz-challenge.de.

Intel ISEF – Wissenschaftsmesse für Schüler
Ein weiteres Highlight ist die Intel® International Science and Engineering Fair (ISEF), die weltweit größte internationale Wissenschaftsmesse für SchülerInnen. Im Jahr 2008 nahmen insgesamt 65.000 SchülerInnen mit ihren wissenschaftlichen Forschungsprojekten an 550 ISEF-Regionalveranstaltungen teil. Die besten 1.500 jungen WissenschaftlerInnen aus mehr als 50 Ländern trafen sich dann zum Finale auf der ISEF in den USA, um Ideen auszutauschen, Spitzenleistungen aus der Wissenschaft zu präsentieren und im Wettbewerb um mehr als vier Millionen US-Dollar Preisgelder und Stipendien anzutreten. Jedes Jahr zeichnet Intel zwei regionale Preisträger der Wettbewerbe „Jugend forscht“ in Deutschland sowie ‚Jugend Innovativ‘ in Österreich mit einem Sonderpreis aus und spendiert ihnen den Aufenthalt bei der ISEF.

Intel an Hochschulen

Intel® Hochschulprogramm und Fokus Universitäten
Um Innovationen in Forschung und Lehre zu fördern, arbeitet Intel mit 150 Universitäten in 34 Ländern zusammen, den so genannten Fokus Universitäten. Das Intel® Hochschulprogramm ist jeweils auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Länder zugeschnitten. Die Beziehungen zu den Hochschulen haben langfristigen und strategischen Charakter und konzentrieren sich auf Gebiete, die wichtig für die Zukunft der IT-Industrie insgesamt sind und nicht unmittelbar mit den Produkten von Intel in Zusammenhang stehen.

Intel unterstützt Forschungsprojekte, vergibt Stipendien, Praktikumsplätze und Studienarbeiten an Studenten, stellt modernste IT-Ausstattung für Laboratorien bereit und finanziert Programme für Gastprofessuren. In jedem Jahr führt Intel Top-Akademiker der Universitäten mit seinen internen Forschern während eines zwei- bis dreitägigen „Akademischen Forums“ zusammen, um aktuelle Forschungs-vorhaben und gemeinsame Initiativen zu diskutieren. Im Rahmen der „Distinguished Guest Lecture“-Reihe mit Gastvorträgen von Intel an Universitäten gewinnen StudentInnen Einblick in innovative Technologien und erhalten die Gelegenheit zum Dialog.

In einem EU-weiten Doktorandenprogramm an Forschungs- und Entwicklungs-standorten von Intel arbeiten junge WissenschaftlerInnen an innovativen Projekten etwa zu IT im Gesundheitswesen (Digital Health), dem digitalen Haus der Zukunft oder Mobile Computing. In vielen Ländern veranstaltet Intel Studenten-Wettbewerbe, um Forschungsprojekte zu fördern und das Interesse an Postgraduierten- und Promotionsstudien zu steigern. Zudem beteiligt sich Intel an der inhaltlichen Entwicklung von Lehrplanmodulen etwa zum Programmieren für Multicore-Prozessoren, den physikalischen und mathematischen Grundlagen der Prozessorherstellung oder zum Programmieren für Embedded-Systeme.

Fokus Universitäten in Deutschland
In Deutschland kooperiert Intel mit sieben Fokus Universitäten: TU München, TU Berlin, TU Braunschweig, Karlsruher Institut für Technologie, Leibniz Universität Hannover, RWTH Aachen und Universität des Saarlandes. Die TU München war im Jahr 2001 die erste Fokus Universität in Deutschland. Dort finanzierte Intel beispielsweise die Server-Infrastruktur (Cluster) der Labors am Lehrstuhl für Rechnertechnik, Rechnerorganisation und Parallelrechnerarchitektur, gründete ein Internet-Lab für Firmengründungen in den Bereichen Internet und e-Business und baute die WLAN-Infrastruktur der TU München auf.

An der TU Braunschweig finanziert Intel den Hauptstudiengang „Advanced VLSI-Design“ (Very large scale integrated circuits), der sich mit der Entwicklung hochkomplexer Prozessoren befasst. Der Lehrstuhl arbeitet eng mit dem Braunschweiger „Intel Germany Research Center“ (IGRC) zusammen, Intels größtem Labor zur Chip-Entwicklung in Europa. Intel beschäftigt sich hier mit seinem zentralen Zukunftsthema Tera Scale Computing. Dies umschreibt die künftigen Generationen von Mehrkern-Prozessoren, die hundert oder mehr Prozessorkerne integrieren werden und Rechenleistungen im Tera-Bereich zur Verfügung stellen.

Weiteres Thema ist die Vorentwicklung von Plattformen für die optische Nachrichtentechnik.

Die umfangreichste Kooperation mit einer Universität in Europa ist Intel mit der Universität des Saarlandes eingegangen: Gemeinsam wurde im Mai 2009 das Intel Visual Computing Institute eröffnet. Im Mittelpunkt dieser Forschungseinrichtung steht die Entwicklung zukünftiger Grafik- und Visual Computing-Technologien. Die Investitionen seitens Intel belaufen sich auf zwölf Millionen US-Dollar und erfolgen über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Am Karlsruher Institut für Technologie und der RWTH Aachen geht es hauptsächlich um High Performance Computing, Cluster und Cloud-Computing einschließlich Hardware-Tests und Software-Entwicklung. An der TU Berlin stehen e-Business und die Erforschung drahtloser Kommunikationstechnik im Blickpunkt, während das Intel Multimedia Lab der Leibniz Universität Hannover an zukünftigen Multimedia-Systemen arbeitet. Die Forscher entwickeln dort beispielsweise neue Algorithmen für Audio- und Videokompression und neue Architekturen für Multimedia-Anwendungen.

Intel fördert Unternehmertum

Intel kooperiert im Rahmen seines „Technology Entrepreneurship“-Programms eng mit der renommierten UC Berkeley, um technische StudentInnen zu ermutigen, auf Basis ihrer Innovationen ein Unternehmen zu gründen. Zu diesem Zweck haben die beiden Partner ein Programm entwickelt, in dem Studenten aus aller Welt in Seminaren, Kolloquien oder im Rahmen eines Businessplan-Wettbewerbs (Intel und UC Berkeley Technology Entrepreneurship Challenge IBTEC) das notwendige Know-how für die Gründung eines Unternehmens erwerben.

Bei der IBTEC werden Produktideen ausgezeichnet, die auf modernster Technologie basieren und auf Grundlage eines Businessplans großes Potenzial für die Gesellschaft bieten. Das Gewinner-Team erhält ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar (von Intel gestiftet) sowie Kontakte zu rund 20 Venture Capital-Firmen, um sein Start-Up erfolgreich etablieren zu können. Im Jahr 2008 gewann NeuroMOD Technologies aus Singapur, ein Hersteller von medizinischen Geräten für Patienten mit neurologischen Beschwerden.

Neben der finanziellen Förderung von Start-Ups in Wettbewerben oder auch über die Beteiligungsgesellschaft Intel Capital arbeitet Intel eng mit verschiedenen Unternehmen aus diversen Branchen zusammen, um gemeinsam innovative Produkte und Software voranzutreiben. Dazu gehören Spiele-Hersteller, Entwickler von Anwendungen für Multicore-Prozessoren oder Anbieter aus dem Gesundheits-wesen. Ziel ist es, das jeweilige Wissen zu verknüpfen und in fortschrittliche Produkte für wirtschaftliches Wachstum umzusetzen.

Kooperationen und Mitgliedschaften

Bereits 1999 war Intel Gründungsmitglied der Initiative D21, Deutschlands größter Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft (Public Private Partnership) mit dem Ziel, die Wissens- und Informationsgesellschaft im Deutschland des 21. Jahr-hunderts zu stärken. In diesem parteien- und branchenübergreifenden Netzwerk treiben mehr als 400 Vertreter von Parteien, Unternehmen, Vereinen und anderen Einrichtungen gemeinnützige Projekte zu Themen wie Bildung, Qualifikation und Chancengleichheit, eGovernment oder Sicherheit im Internet voran. Hannes Schwaderer, Geschäftsführer und Managing Director Central Europe bei Intel, ist seit Januar 2009 Präsident der Initiative D21. Intel Vertreter leiten zudem die D21-Arbeitsgruppe „Aus- und Fortbildung von Lehrkräften“.
Intel ist außerdem Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung „Partner für Schule“ in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, die dauerhafte und systematische Zusammen-arbeit von Schule und Wirtschaft zu etablieren, um den Einsatz neuer Medien im Unterricht, eine neue Lernkultur sowie ökonomische Bildung in der Schule zu fördern. Verschiedene Maßnahmen sollen helfen, den Übergang von Schule zum Beruf zu erleichtern.

Auch mit dem IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft arbeitet Intel erfolgreich pädagogisch zusammen. Ein Beispiel ist der jährlich auf der Bildungs-messe Didacta verliehene „digita“-Preis, mit dem die inhaltlich und formal wertvollste Bildungssoftware im deutschsprachigen Raum nach verschiedenen Kategorien ausgezeichnet wird.

Darüber hinaus ist Intel Mitglied des UPJ, einem Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen in Deutschland. Ziel des Netzwerks ist es, durch das Vermitteln von neuen Verbindungen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen. Einer der Sprecher des Corporate Citizenship Netzwerks von UPJ ist Thomas H. Osburg, Director Europe – Corporate Affairs, Intel.
Weitere Informationen zur Intel Bildungsinitiative unter

www.intel.com/cd/corporate/education/emea/deu/395461.htm


Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Halbleiterinnovation, entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, um Leben und Arbeit der Menschen laufend zu verbessern.

Weitere Informationen über Intel finden Sie unter

www.intel.de/pressroom

und

http://blogs.intel.com


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* Intel und das Intel Logo sind Marken der Intel Corporation in den USA oder anderen Ländern. Andere Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

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