Das Buddy-Projekt macht Schüler stark
Kinder und Jugendliche stark machen und ein positives soziales Klima in Schulen fördern – das ist das Ziel des von der Vodafone Stiftung geförderten Buddy-Projekts („Buddy“ = engl. für Kumpel). „Schüler, die sich als Buddys engagieren, haben die Möglichkeit, soziale und kognitive Kompetenzen zu entwickeln, die sie für ihren persönlichen und beruflichen Lebensweg brauchen“, sagt Prof. Dr. Rita Süssmuth, Vorstandspräsidentin des buddY E.V. Unter dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen“ übernehmen Buddys Patenschaften für jüngere Mitschüler, helfen anderen beim Lernen, setzen sich als Streitschlichter ein oder sind Ansprechpartner für Probleme. Das Buddy-Projekt fördert seit 1999 in den Schulen die Entstehung eines verantwortungsvollen Miteinanders von Lehrern und Schülern. Sie helfen und unterstützen sich gegenseitig und lernen voneinander. „Insgesamt trägt das Buddy-Projekt so dazu bei, dass Schulen viel mehr leisten als bloße Wissensvermittlung“, Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung. „Schüler können Unterricht und Schule aktiv mitgestalten. Auch der Prozess des Lehrens und des Lernens wird nachhaltig verändert: Der Lehrer ist für seine Schüler Begleiter und Berater im Sinne eines Coachs. Damit fördert das Buddy-Projekt eine Lernkultur, die sich an den Bedürfnissen der Schüler orientiert.“ Das Konzept hat Erfolg: Eine Studie der Freien Universität zum Buddy-Projekt ergab, dass 62,4% der engagierten Buddys Schule jetzt besser gefällt. Das Hauptmotiv der Schüler, sich als Buddys zu engagieren ist das Interesse, anderen zu helfen. Das Buddy-Projekt ist derzeit offizielles Schulprogramm in Niedersachsen, Berlin, Hessen, Thüringen und Teilen Nordrhein-Westfalens an mehr als 800 Schulen.
Über die Lehrer zu den Schülern
Das Buddy-Projekt arbeitet mit einem Multiplikatoren-Ansatz. Um die Schüler zu erreichen, setzt es bei den pädagogischen Fachkräften an den Schulen an: Buddy-Trainer bereiten sie auf ihre neue Rolle als Coach vor und unterstützen sie beim Aufbau von Buddy-Praxisprojekten an ihren Schulen. Die Projekte werden von den Schülern selbst initiiert und umgesetzt.
Wer profitiert vom Buddy-Projekt?
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Schüler erleben Selbstwirksamkeit. Sie erfahren, dass ihr eigenes Handeln positiv auf sie selbst und andere wirkt. Dadurch sind sie in der Lage, selbständig Aufgaben zu bewältigen und Konflikte zu lösen. Das macht sie stark und steigert ihr Selbstwertgefühl.
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Lehrer werden nachhaltig entlastet, da die Schüler ihre Aufgaben und Probleme untereinander eigenständig bewältigen. Das Buddy-Projekt verbessert das Klassenklima und das Lernverhalten der Schüler.
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Schule steigert durch das offene und rücksichtsvolle Miteinander ihren Wert als Lern- und Lebensort. Die Schulkultur verändert sich zu einem konstruktiven Miteinander.
Was sind die Ziele des buddY E.V. für das Buddy-Projekt?
Der buddY E.V. ist Träger des Buddy-Projekts. Sein Ziel ist die Entwicklung einer veränderten Umgangs-, Lehr- und Lernkultur in Schulen. Der buddY E.V. begleitet und berät die Schulen beim Projektaufbau und unterstützt sie mit gezielten Qualifizierungs- und Vertiefungsangeboten für eine nachhaltige Schulentwicklung.
Warum engagiert sich die Vodafone Stiftung für das Buddy-Projekt?
Die Vodafone Stiftung ist der Hauptförderer und Initiator des Buddy-Projekts und eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Sie unterstützt insbesondere Projekte mit Bildungsbezug mit dem Ziel, Impulse für den gesellschaftlichen Fortschritt zu geben und gesellschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen. Unter dem Motto „Erkennen. Fördern. Bewegen“ versteht sich die Vodafone Stiftung als „Ermöglicher“ gesellschaftlicher Innovationen. Im Fokus der Stiftungsarbeit stehen junge Menschen – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, denn sie sind es, die das Land zukünftig gestalten.